IT Tools - Tools für den effizienteren Umgang mit IT.

Montag, Januar 31, 2005

Skype wird den Telefoniemarkt durcheinanderwirbeln...


Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat einen guten Beitrag über die Verbreitung von Skype publiziert. Man findet ihn hier. Skype trägt mit seiner sehr einfachen Bedienung und einem sehr guten technischen Konzept vorallem in Ländern mit hohen Telefongebühren zu einer Ablösung der traditionellen Telefontechnologie bei.

Wenn jemand interessiert ist, gratis mit Kollegen via PC (oder von PC aufs Festnetz für sehr günstige Gebühren) zu telefonieren, dann findet er Skype hier.

Dienstag, Januar 25, 2005

Modernes Risikocontrolling

Es wird oft darüber diskutiert, ob der Firefox nun sicherer oder unsicherer sei als der Internet Explorer (viele technisch versierte Nutzer sind übrigens der Überzeugung, dass der Firefox deutlich sicherer ist). Dabei wird oft ein wichtiger Faktor übersehen. Relevant ist nicht nur die Sicherheit oder Unsicherheit eines Produktes, sondern auch dessen Verbreitung.

Ein Beispiel:
Dialer werden heute oft über Browser-Sicherheitslücken quasi automatisch auf einem Rechner installiert. Es ist für Dialer-Produzenten viel einfacher, wenn der Ziel-Markt quasi homogen aus einem Browser besteht. Die Angriffe können so mit einem minimalen Aufwand einen maximalen Ertrag bringen (d.h. mit dem Ausnützen einer einzigen IE-Sicherheitslücke können potentiell bis zu 90% der Benutzer "erreicht" werden).

Es kann davon ausgegangen werden, dass es nicht möglich ist, einen Dialer durch Sicherheitslücken von mehreren verschiedenen Browsern zu platzieren, sondern nur gezielt für ein Produkt. Das Nichteintreffen dieser Prämisse wäre relativ folgenlos, denn der Aufwand um mehrere Lücken auszunetzen (falls dies technisch machbar wäre), würde deutlich ansteigen, d.h. wirtschaftlich gesehen wäre ein solches Szenario kaum lohnend. Davon wären bei einer homogenen Verteilung von z.B. 5 Produkten folglich 20% der Internetnutzer betroffen, im Gegensatz zu den annähernd 90% der Nutzer von heute.

Konklusion: Aus einem übergeordneten Standpunkt aus betrachtet ist ein Marktumfeld mit einigen konkurrenzierenden Produkten bezüglich der Anfälligkeit auf Risiken dem heutigen Umfeld deutlich überlegen. Deshalb braucht es Projekte wie Firefox.

Was der Firefox mit Nutzpflanzen zu tun hat....

Eine sogenannte Monokultur besteht "wenn auf einer land- oder forstwirtschaftlich genutzten Fläche nur eine bestimmte Art von Nutzpflanzen angebaut wird." [Wikipedia.de]

Auch in der Informatik existiert eine Monokultur. Microsoft hält z.B. mit dem Internet Exporer immer noch ca. 90% des Marktanteiles von Internetbrowsern. Ähnliches gilt für die Betriebssysteme, Media Player u.s.w.

Die negativen Effekte von Monokulturen im Kontext von Kulturpflanzen sind hinlänglich bekannt:
"Der intensive Anbau einer Kulturpflanze ist zwar aus wirtschaftlicher Sicht zunächst billiger (Skaleneffekt), langfristig birgt er jedoch einige Risiken: Monokulturen begünstigen die Invasion spezialisierter Schädlinge (Insekten, Keime, Pilze), wodurch Kosten für Insektizide, PestizideFungizide entstehen". [Wikipedia.de]

Ich denke, das obenstehende Zitat muss nicht kommentiert werden....

Weshalb sollte etwas in der Informatik funktionieren, wenn es im Fachgebiet der Biologie bekanntermassen gravierende Nachteile hat, zumal die Parallelen ja verblüffend eindeutig sind...? Das Zauberwort: Diversifikation des IT-Portfolios zur Reduktion von Risiken.

Montag, Januar 24, 2005

Optimierte Firefox-Builds

Falls jemandem der Firefox noch nicht genug schnell ist (trotz meines guten Tricks, veröffentlicht im letzten Posting ;-) ), dann gibt es hier nochmals Nachschub!! Es gibt verschiedene Privatpersonen, die eigene Firefox-Builds erstellen. Moox hat sich auf Geschwindigkeits-Optimierungen spezialisiert. Die Folge davon ist, dass man eine spezielle Version für seinen Prozessor herunterladen muss. Wer z.B. einen Pentium 4 innehat, der kann getrost diese Version herunterladen: http://www.moox.ws/files/mozilla/firefox/m3/releases/MozillaFirefox_1_0_RELEASE_M3.exe

Wer einen anderen Prozessor (z.B. Pentium 3) hat, der findet hier die verschiedenen Versionen.

Have fun!!

Mittwoch, Januar 19, 2005

Firefox Geschwindigkeits-Boost

Obwohl, laut einigen Mozilla-Insidern, dies kein neuer Trick ist, so ist er zumindest effektiv. Diese Angaben sind ohne Gewähr. Ich habe sie jedoch ausprobiert und es scheint keine unangenehmen Nebeneffekte zu haben.

1. Geben Sie in die Adresszeile "about:config" ein (ohne Anführungszeichen ;-)
2. Ändern Sie folgende Zeilen (sie können nach Schlüsselwörter filtern):
Setzen Sie "network.http.pipelining" auf "true"
Setzen Sie "network.http.proxy.pipelining" auf "true"
Setzen Sie "network.http.pipelining.maxrequests" auf z.B. 30

Effekt: Firefox wird nun zum Laden einer Seite bis zu 30 Verbindungen einsetzen, dies verkürzt die Ladezeit einer Webseite -zumindest auf schnellen Computern- stark.


3 (optionaler Schritt). Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf irgendeine Optionszeile und fügen Sie einen Integer ein (New--> Integer). Geben Sie folgende Zeile ein:
nglayout.initialpaint.delay
und als Wert
0

Effekt: Normalerweise wartet der Firefox etwa 1. Sekunde, bis er die Webseite anzeigt. Auf schnellen Systemen ist dies nicht unbedingt nötig. Mit dem Wert 0 wird die Seite augenblicklich angezeigt, kann sich aber während des Bildaufbaus noch verändern.